Irseer Blätter

Das Schwäbische Bildungszentrum Irsee – Tagungs-, Bildungs- und Kulturzentrum des Bezirks Schwaben – gibt gemeinsam mit der Geschichtswerkstatt der Marktgemeinde „IRSEER BLÄTTER zur Geschichte von Markt und Kloster Irsee“ heraus, um die vielfältigen Beziehungen der einstigen Benediktinerabtei wie auch der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt mit dem „Kloster- und Künstlerdorf“ Irsee näher zu beleuchten.

Die einzelnen Ausgaben der IRSEER BLÄTTER stehen hier zum kostenlosen Download zur Verfügung.


Heft 6 / Juli 2021

Christian Strobel
„Der Einsatz hatt gut geklappt u. es war eine nette Übung.“ 
150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Irsee 1871–2021

Die Irseer Blätter widmen sich der Geschichte der Marktgemeinde wie des Klosters Irsee. Selbst mit Blick auf die örtliche Feuerwehrgeschichte zeigt sich, wie eng Dorfgemeinschaft und Klostergebäude zusammengehören. Der Historiker Christian Strobel legt anlässlich des 150. Gründungsjahres der Freiwilligen Feuerwehr Irsee eine Chronik vor, die nicht nur auf deren konkrete Einsätze eingeht, sondern auch gesellschaftliche Hintergründe und soziales Engagement des Jubiläums-Vereins thematisiert.

Heft 5 / Februar 2021

Helmut Zäh
Das Kloster Irsee am Vorabend der Säkularisation. Der letzte Abt Honorius Grieninger und sein Oberamtmann Marx Fidel von Bannwarth

Die Geschichte des Marktes Irsee war über Jahrhunderte vom Kloster bestimmt, das bis zur Säkularisation die administrative Herrschaft und Gerichtsbarkeit über ein ansehnliches Gebiet beidseits der Wertach ausübte. Der Augsburger Historiker Dr. Helmut Zäh schildert die letzten Jahre des Irseer Klosterstaats und macht zugleich mit zwei historischen Persönlichkeiten bekannt, von denen sich bis heute Spuren im Dorfleben erhalten haben.

Heft 4 / November 2020

Max Starkmann
„Beim Koneberg gab’s das erste Eis in der Waffeltüte“. 
Erinnerungen an Irsee in den fünfziger Jahren 

Thomas Glowatzki
„Spiel nicht mit den Flüchtlingskindern“. 
Erinnerungen an Irsee 1946 bis 1953

Georg Wawrzik 
„Am Heiligen Abend lagen unter dem Christbaum von Schwestern gestrickte Angora-Strümpfe“. 
Erinnerungssplitter an den Bereich der Heil- und Pflegeanstalt Irsee 1945 bis 1972

Heft 3 / April 2020

Gerald Dobler
Die wissenschaftlichen Sammlungen des Klosters Irsee und ihr Verbleib nach der Säkularisation von 1802

 

Der Historiker Dr. Gerald Dobler (Dienste in Kunst und Denkmalpflege, Wasserburg) legt eine Untersuchung zu Geschichte und Verbleib der wissenschaftlichen Sammlungen des ehemaligen benediktinischen Reichsstifts Irsee vor. Zugleich stellt er mehrere Mitglieder der 1759 gegründeten Bayerischen Akademie der Wissenschaften vor, die mit dem Aufbau der Irseer Sammlung beschäftigt waren.

Heft 2 / Oktober 2019

Christian Strobel
Die Herren von Ursin-Ronsberg und die Frühgeschichte Irsees


Kaspar Brusch
Ursinium – Irsee.
Ins Deutsche übertragen von Florian März

 

Christian Strobel, Historiker und Antiquar, geht den wenigen historisch gesicherten Fakten nach, die über das schwäbische Adelsgeschlecht der Ursin-Ronsberger – der Stifterfamilie von Kloster Irsee – überliefert sind. Der Griechische und Lateinische Philologie studierende Florian März übersetzt aus der 1682 erschienenen  Neuausgabe der ersten Klostergeschichte Deutschlands von Kaspar Brusch (Bruschius) die Ursinium/Irsee betreffenden Angaben.

Heft 1 / Mai 2019

Helmut Zäh
Irsee – Die Bibliothek eines ostschwäbischen Benediktinerklosters und ihre Erforschung

 

Die Irseer Klosterbibliothek konnte in einem Kooperationsprojekt des Schwäbischen Bildungszentrums Irsee mit der Staats- und Stadtbibliothek Augsburg und dem Stadtmuseum Kaufbeuren erforscht und mit zahlreichen herausragenden Handschriften und Drucken wieder sichtbar gemacht werden. Der Beitrag des Augsburger Historikers gibt Auskunft über den heute noch greifbaren Bestand der einstigen Klosterbibliothek und zeichnet ihre Geschichte bis zu ihrer Auflösung nach.

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